Natürlich Bärndütsch Kurrent

Sonnenaufgang

Büschelets

Am 8. November 2008 ist das zweite Buch «Büschelets» von Greti Morgenthaler-Wegmüller aus Ursenbach erschienen. Die Autorin wohnt im Ursenbacher «Schürhansli» und erzählt Geschichten aus ihrem Leben, von Brauchtum und von Wörtern. Greti schreibt in Oberaargauer Mundart, ein ganz besonderes «Bärndütsch».

Die Geschichten sind Erinnerungen und keine Erfindungen, genau das berührt mich als Leser.

December 28, 2008   No Comments

Habermützer, Chilespycher

Nach «Meitlistreik u Chachugschiir» folgt jetzt das zweite Mundartbuch von Jakob Käser «Dr Habermützer u Gschichte us em Chilespycher». Der zweite Band erzählt die Geschichte eines Verdingbuben und wird ergänzt durch Kurzgeschichten und Gedichte. Die Vernissage findet am 10. Oktober 2008 im Gasthof Bären Madiswil statt.

October 5, 2008   2 Comments

Meitlistreik u Chachugschiir

Ds Buech Meitlistreik u Chachugschiir si Gedicht u Gschichte us em Oberaargau verzöut vom Jakob Käser. Es isch en Uswahl us syne scho lang vergriffene Büecher u drufue no unveröffentlichti Sachä. Vorin isch ä Biografie, verfasst vom Simon Kuert. Es isch 2007 im Verlag Merkur Druck AG in Langenthal erschine.

September 13, 2008   No Comments

Rottaler Erntefest in Altbüron

Das 4. Rottaler Erntefest findet am Samstag 11. Oktober 2008 in Altbüron statt.

August 29, 2008   No Comments

Karpfen zurück im Rottal

Der Karpfen (Cyprinus carpio L.) wurde im Mittelalter von den Klöstern als Nebennutzung in Teichen gehalten. Ursprünglich stammt der Karpfen aus Asien, die Römer brachten ihn nach Europa. Die Karpfenteiche in der Schweiz sind aber lange Zeit fast verschwunden.

Dank der Begeisterung und dem Engagement von Naturfreunden gibt es heute bereits wieder drei Karpfenteiche im Rottal, den Houeten-Weiher in Altbüron, den Äsch-Weiher unterhalb Ludligen und den Grünboden-Weiher in Pfaffnau. Lesen Sie mehr über die Karpfen im Rottal auf der Webseite des Vereins Karpfen pur Natur, welcher sich die Wiederaufnahme der traditionellen und naturnahen Karpfenzucht im Sinne der ehemaligen Zisterzienser-Mönche des Klosters St. Urbanzum Ziel gesetzt hat.

August 29, 2008   No Comments

NEIN zur Zürcher FDP-Initiative

Ihr Nein zur Zürcher FDP-Initiative gegen das Beschwerde-Recht ist eine wichtige Stimmer für die Natur und gesunde Erholungsräume. Die Initiative will das Verbandsbeschwerderecht faktisch abschaffen. Verschiedene Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Natur- und Heimatschutz kämpft daher gemeinsam für ein deutliches NEIN am 30. November 2008. Weiter Informationen finden sie unter www.verbandsbeschwerde.ch «Kahlschlag im Natur- und Heimatschutz?

August 29, 2008   No Comments

Biodiversität im Oberaargau

Biodiversität bedeutet «biologische Vielfalt» oder «Vielfalt des Lebens». Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen gehören dazu, Ökosysteme und Landschaften – aber auch wir Menschen.

Die Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage!

Die Biodiversia GmbH mit Sitz in Langenthal ist seit 2006 in den Bereichen Kommunikation, Bildung für nachhaltige Entwicklung und im naturnahen Tourismus tätig. Sie fördert die Biodiversität mit verschieden Aktivitäten und Projekten.

August 21, 2008   No Comments

Glarner Gärschtesuppä mit Schwinis und Linis

Im Kanton Glarus (franz. Glaris, ital. Glarona, rätorom. Glaruna) gibt es eine ganz besonders feine Gerstensuppe. Die Hauptzutaten sind geräucherter Schweinehals, geräuchertes Rindfleisch, Rollgerste und Suppenbohnen. Die verwendete Bohnensorte heisst im Glarnerland «Gruperä» und ist eine Buschbohne (Phaséolus nánus L.).

July 13, 2008   1 Comment

De materia medica, Pedanios Dioskurides

«De materia medica» wurde im 1.Jh. nach Chr. von Pedanios Dioskurides geschrieben, dessen Lebensdaten nicht eindeutig überliefert sind. Das Buch besteht aus 5 Bänden. Im Laufe der Jahre wurde «De materia medica» vom Griechischen mehrfach übersetzt, existierte in arabischer und lateinischer Sprache.

Anders als seine Vorgänger ordnete Dioskurides sein Werk nicht alphabetisch, sondern systematisch nach Herkunft der Ingredenzien (Pflanzen und ihre Teile, Tiere und tierische Produkte, Minerale) und nach deren Wirkung. Er schreibt zur Begründung: «Denn die nach dem Alphabet beschreiben, trennen das nach Art und Wirkung Gleichartige, wodurch dieses schwerer im Gedächtnis behalten werden kann». Er verzichtete vollkommen auf Abbildungen, weil er Missverständnisse beim Erkennen der Pflanzen in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien ausschliessen wollte, und konzentrierte sich vielmehr auf ausgezeichnete verbale Beschreibungen.

Die Übersetzung des deutschen Pharmazeuten Julius Berendes aus dem Jahre 1902 findet man online: http://www.heilpflanzen-welt.de/buecher/Dioskurides-Arzneimittellehre/ oder http://www.pharmawiki.ch/materiamedica/.

July 9, 2008   No Comments

Mäubele, Gartenmelde (Atriplex hortensis)

Die Gartenmelde ist eine der ältesten Kulturpflanzen und heute in einigen Gärten wieder anzutreffen. Sie gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) und genauer in die Unterfamilie Gänsefussgewächse (Chenopodiaceae). Der Französische Name ist ‹Arroche des jardins›, in alten Büchern findet man sie auch als Atraphaxis oder Chrysolachanon und in der Schweiz allgemein als Mäubele.
Die Gartenmelde gibts es in den Sorten Gelb, Grün und Rot. Sie wird als Salat oder Spinat auch zusammen mit Sauerampfer zubereitet. Die ‹Geschichte – Atriplex von der Antike bis in heutige Zeit‹ ist ein interessanter Teil einer umfangreichen Dissertation.

June 28, 2008   No Comments